04.07.2019 08:33

Viel Lob für Vechtaer Darmzentrum beim Audit


Hedwig Schwärter (Stationsleitung), Cornelia Ostendorf (Leiterin Abteilung für Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung), Dr. Frank Fischer, Dr. Volker Meister, Geschäftsführer Aloys Muhle, Christina Fung (Abteilung für Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung) und Elisabeth Diekmann (Organisation und Dokumentation) (v.l.n.r.)

Das Darmzentrum des St. Marienhospitals Vechta bietet eine Spitzenversorgung gegen Darmkrebs. Das Team ließ sich auch in diesem Jahr wieder kritisch von einem externen Fachexperten prüfen und hat das Audit sehr gut gemeistert.

Das Darmzentrum Vechta ist nach DIN-EN-ISO und nach den höchsten Qualitätsanforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Vor kurzem erfolgte das jährliche Überwachungsaudit. Hierbei wurde die Einhaltung der fachlichen Anforderungen durch das unabhängige Zertifizierungsinstitut OnkoZert überprüft. Intensiv wurden insbesondere die Abläufe bei Diagnostik und Therapie begutachtet. Das Darmkrebszentrum am St. Marienhospital Vechta hat in der Region ein Alleinstellungsmerkmal: Im Umkreis von mehr als 50 km findet sich kein weiteres Krankenhaus, das über das Qualitätssiegel Darmzentrum nach den strengen Kriterien der DKG verfügt.

Der Auditor würdigte sowohl die hervorragenden Strukturen zwischen den Kooperationspartnern im Einzelnen als auch im gesamten Netzwerk und insbesondere auch die sehr guten Operationsergebnisse. Ein besonders großes Lob erhielt das Team des Darmzentrums mit der Aussage des Prüfers, dass er sich in diesem guten Zentrum auch selbst behandeln lassen würde. „Eine bessere Kritik können wir gar nicht bekommen“, so Aloys Muhle, Geschäftsführer des St. Marienhospitals Vechta. „Für uns ist das ein zusätzlicher Ansporn, um unseren beschrittenen Weg in der Qualitätssicherung weiter zu verfolgen", so sind sich Dr. Volker Meister und Dr. Frank Fischer, Leiter des Darmzentrums am St. Marienhospital Vechta, einig.

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in den westlichen Ländern. Damit ist Darmkrebs derzeit bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Tumorerkrankung hierzulande. Allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 61.000 Menschen an der tückischen, weil zunächst stummen, Krankheit. Gerade deshalb ist eine regelmäßige Vorsorge, eine umfassende und kompetente Diagnostik sowie Therapie sehr wichtig. In einem zertifizierten Darmkrebszentrum, wie dies im St. Marienhospital Vechta der Fall ist, erfüllt der Begriff Zentrum dabei eine völlig neue Bedeutung. Das Besondere: Innerhalb des Zentrums arbeiten Fachärzte aus verschiedenen medizinischen Fachbereichen intensiv zusammen. Die Abteilung für Magen-Darm-Erkrankungen (Gastroenterologie), die Abteilung für Bauchchirurgie (Viszeralchirurgie), der Radiologe, der Pathologe, der Onkologe und der Strahlentherapeut treffen sich einmal in der Woche zur so genannten Tumorkonferenz. Hier tauschen sich die Fachexperten über die Untersuchungsergebnisse der Darmkrebs-Patienten aus, um eine individuelle Behandlungsstrategie zu diskutieren und festzulegen.

Dadurch hat jeder der beteiligten Ärzte sehr früh Informationen über seinen Patienten und kann den Behandlungsverlauf entsprechend verfolgen. Kooperierende Fachärzte werden per Videokonferenz aus dem südlichen Landkreis zugeschaltet und somit direkt in die Gespräche einbezogen.

Dabei orientieren sich Diagnostik und Therapie an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Forschung. Jeder Patient mit Darmkrebsverdacht oder -diagnose kann innerhalb des Kompetenzzentrums untersucht bzw. behandelt werden.

Weiterführende Informationen zum Darmzentrum erhalten Interessierte auch unter www.darmzentrum-vechta.de


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